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FZR Herbsttreffen 2002 |
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So nun ist auch wieder vorbei, unser FZR Herbsttreffen 2002 in der VILLA LÖWENHERZ im Weserbergland. Hier ein kurzer Bericht davon:
Am Freitag den 13.9. (das war bestimmt kein Unglücktag) sind so ab 18 Uhr die ersten Teilnehmer in der Villa eingetroffen, ab 21 Uhr waren fast alle Vorort, es fehlte nur noch Oehle, der so gegen 23 Uhr einlief. Nachdem die Betten bezogen waren, die unverwüstlichen schliefen im Keller im Bettenlager, was sich dann später als eine große Herausforderung darstellt, die "Weichlinge" gingen auf ihre Zimmer!!!! Gleich am ersten Abend wurde entweder das Wiedersehen vom 1. Treffen oder das kennenlernen von neuen FZR-Freunden kräftig gefeiert. Man hatte den Eindruck, als wollten manche die Bierbestände der Villa radikal plündern :-))))))) So gegen 2:30 Uhr begab sich dann der letzte der FZR-Gemeinde in seine nächtliche Ruhestätte. Aber da begann schon das erste Problem, die nächtliche Ruhestätte erwies sich als eine Höhle der unmenschlichen Geräusche, sprich es hat fast jeder mehr oder weniger seinen persönlichen Nachtschlafton dazu gegeben. Die Geräuschkulisse war schon mächtig gewaltig, und kaum hatte einer der "Nachtsänger" sein Lied beendet, stieg sofort der nächste ein. Man war der Meinung das es sich hier um einen nächtlichen Sängerwettstreit handelt, aber halt ganz und gar nicht im Sinne der "Nürnberger Meistersinger". So kam es, das am Samstag morgen einige ganz schön "gestreßt" ausschauten, aber ob das wirklich nur der Geräuschkulisse zuzuordnen oder dem Bierverbrauch vom Vortag der Anlass dafür waren ist heute nicht mehr nachzuvollziehen, das muß jeder mit sich selber ausmachen. Allerdings hatte man jetzt eine schöne ausrede für den dicken Kopf!!!!!
Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es erst mal nach draußen um den Kopf klar zu bekommen und die Mopeds zu betrachten. Mittlerweisel sind auch die FZR´ler aus der Gegend eingetroffen und man begab sich sofort ans fachsimpeln. Es wurden die anwesende Maschinen begutachtet und kräftig diskutiert. Leider ließ der Blick zum Himmel nichts Gutes erahnen, das schöne Wetter vom Freitag ist einer morgentlichen Nebelsuppe gewichen, und in Anbetracht der Feuchte wurde der Start der Tour auf 10 Uhr verschoben, was dem einen oder anderen sicher ganz gelegen kam, so hatte man Zeit seine Augen langsam ganz zu öffnen und das grelle Morgenlicht zu gewöhnen. Warum muß es denn in der Biertränke immer so dunkel und schummrig sein????????
Kurz nach 10 Uhr ging es dann los, wir hatten eine 230 km Tour ausgesucht, die bis zum frühen Abend bewältigt werden sollte. Leider waren durch den tiefen Nebel und der hohen Luftfeuchtigkeit die Straßen speziell in den Waldgebieten sehr glitschig und man mußte sehr vorsichtig fahren. Nachdem wir so ca. 50 km hinter uns gebracht hatten, es hat in der Zwischenzeit auch noch leicht zu regnen begonnen mußten die ersten an die Zapfsäule. Da es in dem Gebiet wo wir uns befanden nur sehr wenige Zapfen gab, und diese auch meist nur 1 Säule hatten haben erst mal die getankt die unbedingt Sprit brauchten, der nächste größere Tankstopp war in Einbeck eingeplant, so ca. 80 km später.
Die Tour verlief bis sehr ruhig und es wurde trotz des widerigen Wetters ein zügiges Tempo vorgelegt. Die Heizerfraktion hat ab und an mal einen Ausreisversuch unternommen um sich auszutoben, aber die Gruppe hat sich immer wieder zusammengefunden. Nach einigen kleine Verfahrern, der Tourguide mußte sich nach dem Streckeplan richten, da er hier auch fremd war, sind wir dann gegen Mittag sind wir dann in Einbeck eingelaufen. Dort war erst mal Futter für die Möpi´s angesagt und danach Futter für die Reiter, ganz so wie es schon eh und je war, zuerst das Pferd und dann der Reiter. So sind wir dann zu McDoof gegangen und haben uns an dem köstlichem Mahle gelabt!!!!!
Nach einer guten Stunde sind wir zum 2. Teil der Tour aufgebrochen, das Wetter war immer noch nicht viel besser, zwar hatte es zu regnen aufgehört und die Straßen waren so langsam wieder trocken, aber es gab immer noch viele feuchte Stellen speziell in den Waldgebieten. Dort ist es auch zum ersten und einzigen Zwischenfall gekommen. Auf einem kurvenreichen Waldstück war in einer Kehre viel Rollsplitt rumgelegen, der Verfasser dieser Zeilen konnte dem gerade noch ausweichen, aber der Fahrer direkt dahinter hat den Split zu spät gesehen und ist darauf übers Vorderrad ausgerutscht. Zum Glück war die Geschwindigkeit nicht sehr hoch und es kam kein Fahrzeug entgegen, so das neben einem abgebrochenen Blinker nur die Verkleidung, der Lederkombi und das Gemüt des Piloten angekratzt waren. Nach einem kurzen Aufenthalt bei dem der Blinker fixiert und dem Fahrer Trost zu gesprochen wurde ging es weiter.
Am Nachmittag sind wir dann in Bodenwerder eingelaufen, dort gibt es eine Sommerrodelbahn, also war der Entschluß schnell gefasst, da machen wir die nächste Rast. Natürlich konnten nach dem Kaffee oder Capuccino einige der Versuchung nicht wiederstehen einmal der Rodelbahn herunter zu fahren, wir waren ja mit unserem Lederkombis gegen Stürzschäden gewappnet!!! :-))))) Es war auf alle Fälle eine Riesengaudi, wie ihr es an den Bilder sehen könnt....... :-)))))
Dann sind wir wieder losgefahren zurück in Richtung Villa. Haben aber noch einen kurzen Stopp am Köterberg eingelegt, einen beliebten Bikertreffpunkt. Aber der Himmel hat sich hat auf dem Weg dorthin zugezogen und es hat wieder zu regnen begonnen. Der Köterberg lag in einem totalen Nebel, man hat kaum die Hand vor den Augen gesehen, geschweige denn dann die Straße, die versprochene Aussicht war auch zum Teufel. So sind wir dann weiter in Richtung Villa. Auf dem Rückweg ist das Wetter zusehends besser und die Straßen trocken geworden, so das wir dann schon mal kurz am Seil gezogen haben. Gegen 17:30 sind wir in der Villa eingetroffen. Dort angekommen wurde erst mal ein lecker Bierchen zu sich genommen. Auch haben wir gesehen, das sich ein Filmteam von NTV dort aufhält und einen Bericht über die Villa und ihre Gäste gedreht haben. Einige, speziell die Anhänger der Eisenschweine aus Übersee konnten sich nicht zurückhalten und haben sich mächtig aufgeplustert, naja wem´s gefällt!!!!!!!
Am Abend wurde es dann wieder sehr gemütlich und feuchtfröhlich. Es wurden die Erlebnisse des Tage durchgesprochen, von eigenen Abenteuern erzählt und halt mächtig viel Benzin geplaudert, so das es für einige auch wieder sehr spät wurde bis sie sich ins nicht ganz so ruhige Nachtlager zurückzogen.
Am Sonntag war erst mal großes Packen und dei Abrechnung angesagt. So mancher hat bei der Abgabe seines Verzehrzettels (im Volksmund auch Trinkerschein genannt) große Augen bekommen und bezweifelt das er das alles alleine gesoffen haben soll :-)))))) Nach einem kräftigen Frühstück sind dann so nach und nach alle aufgebrochen und wohlbehalten wieder daheim bei Mutti eingelaufen.
Als kurzes Resumee ist zu sagen, es hat wieder allen sehr viel Schpass gemacht, man hat alte Freunde wieder getroffen und neue kennen gelernt und alle freuen sich schon auf das nächste Treffen im Mai/Juni 2002. Wo und wann genau wird rechtzeitig hier im Forum bekannt gegeben.
...und hier könnt ihr euch die Bilder vom Treffen anschauen
Euer
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