Hilfe fürs Lackieren

  • Hi Forum, ich will/ eher muss meine Rennverkleidungen Lackieren (Lagen wohl zu oft im Dreck) :D .


    Nun stellen sich mir folgende Fragen:


    Die Verkleidungsteile sind bereits lackiert, ich würde sie nun Spachteln (ist Feinspachtel in Ordnung?) und mit einem Schleifer und 800 Schleifpapier abschleifen. Muss ich danach Füllern oder Grundieren? Oder kann ich direkt Lackieren?
    Wie verhindere ich bzw. woher kommt Sprühnebel? Kann man den Sprühnebel auspolieren wenn doch welcher entstehen sollte? Wenn ja wie mache ich das idealerweise?


    Danke an jeden der mir helfen kann!

  • Ist doch eine Rennverkleidung, wenn Du die zu ordentlich machst, wirst Du Dich beim nächsten Liegen wieder ärgern.....
    Ich hab meine Teile immer mit 400er Nassschleifpapier geschliffen und mit der Klickerdose lackiert :-)

    Geraden gibt es nur, damit man Schwung für Kurven holen kann!
    Gelenkt wird durch Gewichtsverlagerung ...... alles andere ist Wenden.

  • Wenn du es vernünftig machen willst:


    - vorschleifen mit Schleifbock oder per Hand mit grobem Schmirgel, damit die Kanten vom Stürzen verschwinden 400
    - Feinspachtel für die Riefen, fein abziehen
    - Nass schleifen mit Schleifbock oder Hand 400-800 bis eine glatte ebene Fläche entsteht
    - Flächen mit Silikonentferner abwischen (Gummihandschuhe anziehen wegen dem Fingerfett)
    - Lackieren mit Filler
    - Nassschleifen mit 800er bis es sich durchgehend glatt anfühlt
    - Grundieren
    - Nassschleifen mit 800-1000 bis es sich durchgehend glatt anfühlt
    - Lackieren in gleichmäßigen Bewegungen von einer Seite zur anderen (Anleitungen gibt es zur richtigen Technik im Netz, lässt sich schwer erklären)
    - Bei großen Flächen den "Umkehrpunkt" beim Lacken außerhalb der Flächen, dann gibts keinen Sprühnebel
    - bei kleinen Flächen Nebel wegpolieren


    Nie unter 15 Grad lackieren, nie zu viel Lack auf einmal, dann läuft er oder bildet Tropfen. Lieber in mehreren Arbeitsgängen lackieren, zwischen den Gängen den Lack etwas ablüften lassen (ein paar Minuten).

  • Wichtig wäre im kreuzgang zu lackieren, und farbnebel lässt sich mit gut mit Reinigungsknete entfernen.

    :D :D :DMir ist scheiß egal wer dein Vater ist aber so lange ich hier angele geht hier keiner übers Wasser!!! :D :D :D

  • Wenn du in einer Garage lackierst auf Lüftung achten und ganz wichtig
    halte deine Umgebung etwas feucht damit der Staub gebunden wird. Pumpsprüher mit Wasser drin, sollt reichen
    Vor dem lackstück schon den lack aus der dose oder airless rauspusten, sonst hast du gleich zu Beginn auf der zu lackierenden Fläche zuviel Lack, was doof aussieht
    Wenn du dir nicht sicher bist übe auf einem Stück Pappe


    MFG maulimp

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie
    kostenlos nutzen. Allerdings ist sie kein Open Source, d.h. du darfst
    sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

  • Um feine Poren und unebenheiten die beim Spachteln übriggeblieben sind (auch der Übergang vom Spachtel zur normalen Oberfläche ergibt nmale Kante) auszugleichen bzw. zu verschließen...denn jede kleine Pore und jede kleine Kante sieht man sonst im Lack am Ende.

  • Moin, also erst mal den richtigen Spachtel nehmen, der extra für Kunstoffteile ist, weil durch Wärme und Kälte sich die Teile ausdehnen und schrumpfen, mit normalen Polyester Spachtel kann es reißen, auch durch die Vibrationen beim fahren.
    Dann Kunstoffhaftgrund auf die Plastik Teile, sonst gibt es keine Haftung. Dann Füller , damit kann man mit 400er und weichen Schleifklotz noch die letzten Unebenheiten ausschleifen .
    Dann mit Silikonentferner abwischen, abblasen, mit Stazbbindelappen abwischen, dann lackieren.


    Das war jetzt nur ganz grob beschrieben, am besten du übst an anderen Teilen, damit du nicht gleich was versaust. Ich könnte dir ein paar Tips geben, wenn du es möchtest.
    Gruß Jürgen

  • abblasen

    Achte auch drauf, dass sich beim Abblasen und Lackieren keine Wartungseinheit im Druckluftsystem befindet.
    Diese sitzt normalerweise in Pneumatikanlagen wo Ventile damit "geschmiert" werden, indem Ölnebel in das
    System eingeimpft wird.
    Den kannst aber beim Lackieren absolut nicht gebrauchen, da ist dann das ganze entfetten umasuschd. :rolleyes:


    So was z.B.


    Diese Signatur kann in Deinem Land leider nicht angezeigt werden.
    Das tut uns leid.

  • ...glaube ich nicht.


    Du redest von einem Öler und ich von einem Abscheider, kann beides in einer solchen Einheit vorhanden sein!


    Daher mein Hinweis "NICHT VERWECHSELN" :P

  • https://www.festo.com/wiki/de/Trockner <-zum loswerden von Wasser in der Druckluft
    https://www.festo.com/wiki/de/Filter <-zum loswerden von öl,Staubpartikeln,Wasser und anderem unerwünschten Zeugs in der Druckluft


    Als "Abscheider" werden meist nur die Trockner bezeichnet die bei Öl aber eher nicht wirklich greifen...Filter wären da sinnvoller ;-)

  • Wie schon erwähnt, so ist mein Sohn FZ-Lackierer.


    WIR haben seit Jahren das richtige Werkzeug im Einsatz, da braucht man Wikipedia nicht mehr :whistling:

  • Danke ed und chrissi werde ich natürlich prüfen :) das es nicht perfekt werden muss ist klar, ich möchte es nur einfach mal in der Theorie richtig machen :) da ich gleich 2 Verkleidungen machen muss lohnt es sich denke ich gleich alles zusammen zu machen spart mir einiges an putzen.


    Kann ich nach dem schleifen mit Epoxyprimer füllern? So einen habe ich noch im Regal stehen.


    Es handelt sich übrigens um gfk teile falls das wichtig ist :)

  • Wäre für die Wahl des passenden spachtels wichtig..bei ABS würd ich zu üblichem Kunststoffspachtel (z.b. Prestolith vom Obi) greifen,bei GFK erstmal gucken ob sich rausfinden lässt ob da Epoxyharz oder Polyesterharz genutzt wurde und dann den dazu passenden Spachtel nehmen..fascher Spachtel auf dem Material hält nämlich nicht allzulang.

  • Epoxy-GRUND ist gut, denn es haftet gut und kann als Zwischenschicht (SPERRGRUND) dienen.


    Das mindert das Risiko, dass darunter liegende Lackschichten "hoch" gehen.

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  • Ich würde ihn nicht nehmen, da EP Primer fürs Metall ist, und nicht für Kunstoffteile oder GFK.
    Kunstoffhaftgrund ( ich nehme den von Mipa in Sprühdose) dann einen Füller /Schleiffüller.


    EP Grundierung bleibt meistens ein bisschen matschig, da mußt du 1 bis 2 Tage es trocknen lassen, beim schleifen schmiert es leicht, das Schleifpapier sitzt sofort dicht.

    biker werden nicht grau, das wird Chrom.

  • Ich würde ihn nicht nehmen, da EP Primer fürs Metall ist, und nicht für Kunstoffteile oder GFK.
    Kunstoffhaftgrund ( ich nehme den von Mipa in Sprühdose) dann einen Füller /Schleiffüller.


    EP Grundierung bleibt meistens ein bisschen matschig, da mußt du 1 bis 2 Tage es trocknen lassen, beim schleifen schmiert es leicht, das Schleifpapier sitzt sofort dicht.


    Zitat:
    Hochqualitativer und universell einsetzbarer Zweikomponenten- GFK-Primer auf Epoxidharzbasis mit erstklassigen Trockenfilmeigenschaften