Fzr 600 3he neuen laderegler durchgeschossen

  • Hallo,

    Ich habe ein Problem mit dem ich nicht weiter komme. Habe anfangs einen kriechstrom von 80mA gehabt habe den laderegler und das zündschloss erneuert anfangs war der Fehler weg heute morgen wollte ich die fzr starten und da hauts mir die hauptsicherung durch also alles geprüft der regler ist wieder defekt. Mit dem alten regler(bei dem haut es die Sicherung nicht durch) der den kriechstrom verursacht hat habe ich eine ladespannung von 18,5 V. Kann es sein das ich einfach nur n schlechten regler erwischt habe oder vlt doch der generator defekt ist.

    Ich hoffe hier kann mir jemand helfen

  • Dies ist der Blog Eintrag dazu

    Original YAMAHA Regler gegen neuen ersetzen


    Tim_Bo


    Welchen Laderegler hast du da genommen? Könnte sein, dass dieser bereits einen defekt hatte und so eingebaut wurde.

    Der Fehler muss nicht unbedingt bei dir liegen ;)

    Bei Elektronischen Teilen kaufe ich immer Neu, nie gebraucht - grad weil man nie weis, ob das Gebrauchtteil i.O. ist.


    Wie ich in meinem Blog schrieb, ist es sehr wichtig dass das Sensekabel gezogen wird und mit an den Pluspohl kommt. Sonst haut es dir wieder alles durch. Diese Erfahrung habe ich 2009 mit meiner Ersten FZR machen müssen.


    Schau dir aber mal alle Kabel genauer an, ob da irgendwo was ist.

    Vorsichtshalber einen neuen bei Apendics bestellen. Die Fa. Barth selbst hatte damals die Laderegler selbst verkauft. Mittlerweile können dort nur noch Händler einkaufen und der Endverbraucher über Apendics

    https://www.apendics.de/univer…quad-a1285.html#dokumente


    Liest dir meinen Blog einfach mal durch, wie ich das alles gehänelt habe. Vielleicht hilft dir das etwas ;)

    Wie ich dort geschrieben habe, ist dies keine Anleitung sondern spiegelt meine eigene Erfahrung wieder. Daher übernehme ich auch keine Haftung.

    Behandle andere so, wie Du von ihnen behandelt werden willst 8)

    Goldene Regel

  • Also hatte einen neuen regler gekauft der jetzt auch nicht mehr durch schießt aber jetzt habe ich das Problem das sie sehr schlecht läuft und im stand ausgeht hört sich an als würde sie nur noch auf 3 zylindern laufen

  • Das Problem ist aber nicht durch den Laderegler hervorgerufen.

    Wenn sie schlecht läuft, entweder kein Funken oder Zündkerze defekt.

    Bei meiner ist der Choke ohne Funktion d.h. wenn ich die FZR starte dreht sie nicht höher (wie es mit Choke normalerweise sollte) und geht aus, wenn ich nicht per Hand Gas gebe.

    Das ist aber auch kein Dauerzustand und werde meine FZR Morgen zerlegen.

    Muss auch noch andere Arbeiten dran machen u.a. Kühlerflüssigkeit wechseln, Thermostat tauschen, Fühler u. Sensor auch, neue Zündkerzen, neue Ansaugstutzen verbauen.

    Wichtig ist, dass der Choke wieder geht...

    Behandle andere so, wie Du von ihnen behandelt werden willst 8)

    Goldene Regel

  • Ich tausche jetzt erstmal die zündspulen und die Kerzen und hoffe dann das sie dann wieder einwandfrei läuf

  • Also ich würde mal systematisch auf Fehlersuche gehen... erstmal schauen ob alle Zylinder ordentlichen Zündfunken haben und dann die Benzinversorgung mal prüfen.

    Auf "Verdacht" Teile zu tauschen führt selten zum Erfolg:/

    Am Arsch vorbei führt auch ein Weg... :P

  • und dann die Benzinversorgung mal prüfen.

    Zum Verständnis; wenn nicht alle Zylinder laufen, was hat die Benzinversorgung damit zu tun?

    Wäre vielleicht auch für Tim_Bo interessant :)

    Behandle andere so, wie Du von ihnen behandelt werden willst 8)

    Goldene Regel

  • Zur Erläuerung: Wenn nicht alle Zylinder ein zündfähiges Gemisch bekommen laufen auch nicht alle (mit)...

    wofür meines Erachtens auch spricht dass, wie der Tim_Bo geschrieben hat, das Bike im Stand ausgeht.

    Am Arsch vorbei führt auch ein Weg... :P

  • Hier kann man ja nur Tipps geben, weil man das mit der Fernanalyse nicht so richtig entscheiden kann. Vergaser ist natürlich auch immer wieder eine beliebte Fehlerquelle, nur fing das Theater mit Strom/Ladestrom an und das lässt vermuten, dass da ein elektrischer Folgeschaden entstanden ist. Zündspulen sind immer wieder gerne für Zylinderausfälle verantwortlich, wenn man noch welche herumliegen hat, kann es durchaus Sinn haben, die mal zu tauschen. Oder untereinander tauschen und schauen, ob das Problem mit wandert. Zündspulen messen ist schwierig, eigentlich benötigt man dafür einen Induktor, sowas hätte ich auch nicht.

    Wechseln am besten komplett mit Stecker. Soweit vorgedrungen, schaden Zündkerzen tauschen auch nicht, die sind verhältnismäßig billig und dürfen gerne mal neu. Bei Einzelzündspulen ist das anders, die sind schweineteuer - Preise von ~80 - 180€ pro Zylinder, da würde ich schon sicher sein wollen, ob die das wirklich sind.

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  • Schade wenn ein neuer Laderegler wieder kaputt geht. Eine Fehlerquelle dafür können dann hohe Übergangswiederstände, hervor gerufen durch Korrodierte Steckverbindungen sein.


    Also alle Steckverbindungen die mit Ladestrom zu tun haben überprüfen. Ggf Stecker tauschen oder gleich feste Verbindungen ohne Stecker herstellen zb. mit Lötverbinder und einen Laderregler kaufen bei dem die Anschlusskabel direkt mit dabei sind.

  • Wichtig ist, dass die Kabel gecrimpt sind/werden.

    Behandle andere so, wie Du von ihnen behandelt werden willst 8)

    Goldene Regel

  • Ich weiß das crimpen die beste aller Lösungen ist erst recht wenn die Kabelenden vorher noch in Fett getaucht werden um auch da vor Korrosion geschützt zu sein. Nur wer hat schon eine ordentliche Crimpzange? Wenn die Lötverbinder ohne Spannung verlegt werden funktioniert das auch und ist viel preiswerter ?

  • Wichtig ist, dass die Kabel gecrimpt sind/werden.

    warum?

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  • Sieht gut aus. Zusammen zwirbeln wer macht denn bitte so was??‍♂️

  • Zusammen zwirbeln wer macht denn bitte so was??‍♂️

    Hab ich schon oft genug gesehen ;)

    Was meinst du, was es alles gibt....da wirds dir Angst und Bange !

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    Goldene Regel

  • Ganz einfach; sichere Steckverbindung.

    Löten geht nicht?

    Also beruflich müssen wir ja schon richtig crimpen, wenn überhaupt crimpen. Bei 230V/400V Drehstromnetzen ist löten im Anlagenbau tatsächlich nicht mehr zulässig, weil es bei zu großem Stromfluß zu heiß werden und abschmelzen kann.

    Wenn diese Temperaturen im Fahrzeug erreicht werden, dürfte es wohl abgebrannt sein.

    So manche gecrimpte Verbindung habe ich schon mit wenig Kraftaufwand auseinander ziehen können.

    Daher bin ich ein Fan von löten und Schrumpfschlauch drüber, das hält sicher. Beim Schrumpfschlauch auch den Biegeschutz berücksichtigen, eine Lötstelle bricht gerne, weil sie nicht mehr flexibel ist, aber wenn man es richtig macht, ist das kein Problem.

    Ob die Lötfertigverbinder funktionieren weiß ich nicht, da ich ja eh immer nur löte.

    Aber natürlich, selbstverständlich drillern viele die Drähte einfach zusammen und Isolierband drum, vor dem Hintergrund ist richtig crimpen selbstverständlich besser.

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